Wie du mit mehr Achtsamkeit dein Leben rockst

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Kennst du das? 

  • Du arbeitest und arbeitest.
  • Du rennst und hechtest von Termin zu Termin.
  • Du tust viele Dinge am Tag, oft noch gleichzeitig.
  • Du stopfst dir zwischendurch etwas in den Mund, im Nachhinein weißt du schon nicht mehr, was du alles gegessen hast, oder wunderst dich, dass die Tafel Schokolade leer ist, obwohl du gar nicht bemerkt hast, dass du so viel gegessen hast.
  • Du rauchst eine nach der anderen und merkst erst, wie viel du geraucht hast, wenn das Päckchen leer ist.
  • Du schaust TV, aber wenn man dich am nächsten Tag fragt, was du geschaut hast, weißt du es oft gar nicht mehr so genau.
  • Dein Smartphone piept, du schaust sofort wie ferngesteuert darauf und antwortest postwendend.
  • In Facebook poppt eine Message oder ein Post nach dem anderen auf und sofort klickst du wie ferngesteuert darauf, antwortest/kommentierst auch hier wie ferngesteuert.
  • Du machst ständig einen E-Mail-Check – schließlich möchtest du ja nichts verpassen.
  • usw. – die Liste ist endlos …

Willst du das wirklich weitermachen?

So geht das Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Am Ende des Tages/der Woche/des Monats fragst du dich, was du eigentlich gemacht hast und wo der Monat oder gar das Jahr hin ist.

Welchen Moment von all den Dingen, die du automatisch machst, hast du wirklich bewusst wahrgenommen? Oder ist der ganze Tag an dir vorbei gerauscht, als würdest du hinten im Bus sitzen und jemand anderes fährt ihn.

Ja, auch ich kenne alle diese Dinge sehr gut. Mit ging es oft genauso, und ab und zu auch heute noch. Und ich gebe zu, es ist auch gar nicht so einfach, aus diesem Trott auszusteigen.

Erst musst du dir darüber bewusst werden

Deshalb frage ich dich: Wann bist du bewusst das letzte Mal einer Tätigkeit nachgegangen?

  • bewusst deine Tasse Kaffee oder Tee getrunken?
  • bewusst das Stück Schokolade oder Kuchen genossen?
  • bewusst dir etwas Gutes gegönnt?
  • bewusst einen schönen Spaziergang mit allen Sinnen genossen?
  • bewusst Nein zu Social Media gesagt?
  • bewusst TV geschaut und dich nicht berieseln lassen?
  • bewusst in dich hineingehört?
  • bewusst jemandem zugehört, ohne dass du mit den Gedanken woanders warst?
  • bewusst dein Essen genossen?

Bist du der Pilot deines Lebens?

Oder bist du eher der Passagier, der mitgenommen wird und sich fahren lässt? Vielleicht kommst du dann irgendwo an, wo du gar nicht hinwolltest …

In einer Welt, wo sich alles immer schneller und schneller dreht, die immer lauter und lauter wird und in der immer mehr und noch mehr verlangt wird. Wo das Wort „Stress“ zu einem Begriff geworden ist, das du am meisten von dir und deinen Mitmenschen hörst?

Wann warst du das letzte Mal achtsam mit dir selbst? Also wann hast du das letzte Mal auf dein Innerstes gehört, dich wahrgenommen und deine Wünsche, deine Beschäftigung im Hier und Jetzt achtsam gespürt und ausgeführt?

Eines meiner Lieblingszitate von Steve Jobs, das mich enorm wachrüttelt, wenn ich wieder dazu neige, in dieses Karussell einzusteigen (und das kann ganz schnell passieren – deshalb seit achtsam mit dir!), lautet:

Deine Zeit ist begrenzt. Vergeude sie nicht damit, das Leben anderer zu leben.“

Das Leben ist einfach zu kurz, um es an sich vorbei rauschen zu lassen und nicht auf sich selbst zu hören und zu fühlen.

Die Welt ist einfach zu laut und schnelllebig geworden. Und wir bekommen den Leistungsdruck deutlich zu spüren. Sodass „WIR“ uns dabei vergessen und die Verbindung zu uns selbst verlieren. Wir verdrängen unsere Wünsche und Bedürfnisse oder aber können sie auch gar nicht mehr wahrnehmen vor lauter Stress und weil wir funktionieren sollen. Selbst ein paar Tage nach dem Urlaub hat uns der Alltag wieder fest im Griff.

Nicht umsonst können viele nicht mehr mithalten und kommen in die Gefahr eines Burnouts. Man wird in diese schnelle und laute Welt hineingepresst – oder besser gesagt, man lässt sich hineinpressen. Wo bleibt da noch Platz für so etwas wie eigene Wünsche oder Achtsamkeit?

Ab ins Kloster oder was?

Warum suchen immer mehr Menschen Klöster zur Erholung auf, fliegen zum Meditieren z. B. nach Indien oder Thailand oder suchen die einsame Hütte in den Bergen auf? Es gibt sicherlich mehrere Gründe dafür, aber einer der Gründe ist, die Verbindung zu sich selbst wiederzufinden oder erst gar nicht zu verlieren.

Wenn du die Verbindung zu dir selbst verloren hast, dann bist du nicht mehr der Pilot deines Lebens, sondern der Passagier, der hinten sitzt und nur mitfährt.

Achtsamkeit bedeutet meiner Meinung nach: 

  • bewusster Umgang mit sich selbst
  • für sich gut zu sorgen
  • guter Umgang mit dem Körper
  • sich bewusst von Dingen fern halten, die einem nicht guttun
  • herausfinden, was dir guttut
  • herausfinden, was du dir wünschst
  • herausfinden, was dich glücklich macht
  • herausfinden, was du für ein Leben führen möchtest
  • bewusst die Natur und Umgebung wahrnehmen (Geräusche, Düfte, Farben) und gestalten

Aber wozu überhaupt Achtsamkeit?

  • damit du der Pilot in deinem Leben bist, bleibst oder wirst
  • damit du wieder bewusster lebst und damit deine Lebensqualität steigerst
  • damit du dein Selbstbewusstsein förderst
  • damit du bewusster arbeitest oder Dinge bewusster tust
  • damit du wieder genießen lernst oder es nicht verlernst
  • damit du all die schönen Dinge wahrnehmen kannst
  • damit du bewusst entscheidest, ob du etwas tust oder nicht
  • damit du weißt, was dir guttut und was nicht
  • damit du mehr im Hier und Jetzt lebst
  • damit du deine Lebensfreude steigern kannst

Die gute Nachricht ist: 

Um dich bewusst wahrzunehmen, also dich in Achtsamkeit zu üben, musst du nicht unbedingt ans andere Ende der Welt fahren, sondern du kannst täglich etwas dafür tun.

Hier die simplen Schritte: 

  1. Entscheide dich ab jetzt jeden Morgen bewusst dafür, achtsamer“ zu sein.
  2. Frage dich mindestens einmal täglich zwischendurch:

Wie geht es mir gerade in diesem Moment?

Was fühle ich gerade in diesem Moment?

Was nehme ich gerade in meinem Körper wahr? (Stress, Druck in der Magengegend, Kopfschmerzen etc.?) 

Wie fühlt sich die Tätigkeit an, die ich gerade ausführe? (Macht sie mir Freude? Oder mache ich sie, weil ich sie machen muss?)

Es geht hier erst mal darum, Achtsamkeit und Wahrnehmung zu schärfen. Es geht nicht um Bewertung. Einfach nur darum, wahrzunehmen, was gerade ist.

Wenn es passt, wäre es natürlich super, wenn du es aufschreibst. Denn dann kannst du im Laufe der Zeit sehen, wie du dich die meiste Zeit über fühlst und wie es dir geht.

Das Ganze kannst du auch noch steigern, indem du das mehrmals täglich tust.

Ich glaube fest daran, dass, wenn wir Frauen wieder zurück zu mehr Achtsamkeit finden und unser Selbstbewusstsein stärken, die Welt dadurch ein Stückchen besser wird.

Damit du dich in deiner Achtsamkeit übst und dranbleibst, habe ich den simplen „1-Minute-Achtsamkeits-Reminder“ aufgenommen, den du dir herunterladen kannst und über den du dich von deinem Smartphone täglich oder auch mehrmals täglich erinnern lassen kannst.

Hier gehts zum:  1-Minute-Achtsamkeits-Reminder-Download

 

Ich wünsche dir viel Spaß damit und freue mich darüber, wenn du mir einen Kommentar mit deinen Erfahrungen hinterlässt.

Herzlichst

Erika

PS: Möchtest du die Pilotin in deinem Leben sein und nicht mehr auf der Rückbank sitzen und dich fahren lassen? Dann könnte dich mein 1:1-Premium-Coaching-Programm Make the Best of You“ interessieren. 

In diesem Programm lernst du wie du Schritt für Schritt dein Selbstbewusstsein stärken kannst und welches Potenzial in dir steckt. Damit du zur  besten Version deiner selbst wirst und den Erfolg bekommst, den du dir wünschst

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