Ja, bin ich denn noch normal ? 3 Schritte aus der Denkfalle

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Hallo,

fragst du dich als Introvertierter auch manchmal, ob du normal bist?

dann bist du wirklich in guter Gesellschaft – denn viele introvertierte Menschen tun das (ganz ehrlich: Ich schließe mich nicht aus). Ich dachte, mit mir stimmt etwas nicht – bis ich mich mit Introvertiertheit beschäftigte und zu dem Ergebnis kam, dass ich zu diesem Persönlichkeitstyp zähle. Und das macht schon viel aus, zu wissen, wieso dies und jenes so bei mir ist.

Kennst du das?

  • Du wunderst dich, wie sich Menschen in einer Menschenmasse wohlfühlen – während deine Energiereserven schon nach kurzer Zeit aufgebraucht sind und du dich nach Ruhe sehnst?
  • Du staunst darüber, dass deine Freunde fast täglich um die Häuser ziehen können und du lieber zu Hause einen gemütlichen Abend machst. Und verstehst gar nicht, dass deine Freunde schon wieder on tour und unter Leute wollen, obwohl sie doch das ganze Wochenende nur unterwegs waren.
  • Du verstehst gar nicht, wieso KollegeIn XY sich schon wieder darum reißt, die Präsentation bei  der bevorstehenden Betriebsversammlung zu halten. Immer diese lauten Menschen, die sich gerne in den Mittelpunkt spielen.
  • Du verstehst gar nicht, dass der Kollege oder die Kollegin in einem Meeting oder Event mit völlig fremden Menschen so daherlabern kann und alle Kunst des Small Talks anwendet. Du fragst dich, warum du nicht auch einfach auf fremde Leute zugehen kannst, sondern dich auf Events mit vielen Menschen unwohl fühlst.
  • Du arbeitest in einem Großraumbüro und das Stimmengewirr, Telefonklingeln etc. rauben dir den letzten Nerv. Deine Konzentration ist im Keller und du verstehst gar nicht, wie die anderen Kollegen sich ohne Probleme konzentrieren können.

Wenn dir das alles bekannt vorkommt, dann gehörst du vielleicht auch zu den Introvertierten – und wenn du dich noch nie mit deiner Introvertiertheit auseinandergesetzt hast, kann es schon sein, dass du, nun ja, denkst: Bin ich denn noch normal?

Das ist natürlich nicht sehr förderlich für ein gesundes Selbstbewusstsein – immer das  Gefühl zu haben, mit einem stimmt etwas nicht.

Ich kann dich aber beruhigen: JA, du bist normal – denn das sind alles einfach Merkmale eines Introvertierten. Sie können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, manches ist bei dem einem mehr ausgeprägt und bei dem anderen weniger.

Leider ist es im Berufsleben sehr oft so, dass derjenige, der am lautesten schreit, auch den meisten Erfolg einfährt. Und du als leiser Mensch wirst öfters übersehen und denkst dir: „Wieso erntet Kollege XYZ wieder die Lorbeeren?“, während du nur zusehen kannst. Wie schafft er/sie es nur, sich immer wieder ins Rampenlicht zu rücken? Der hat es halt drauf.

STOPP!

Dazu möchte ich dir zuerst sagen, dass du mit diesem Denken ganz weit von dir entfernt bist. Du orientierst dich am Außen, statt bei dir zu bleiben. Wenn du dir bewusst wirst, wo du dich im Denken gerade befindest, kannst du entsprechend gegensteuern.

Hier ein paar Schritte, die dir bei deiner einschränkenden Denkweise helfen können:

  1. Mach dir bewusst: Wo und bei wem ist meine Aufmerksamkeit?
  2. Lenke deine Aufmerksamkeit wieder zurück zu dir selbst.
  3. Hör auf, dich mit Extrovertierten zu vergleichen – du bist du und so, wie du bist, bist du genau richtig.

Tipp:

Ziehe dich bei größeren Veranstaltungen öfters mal zurück (in eine Lounge, auf die Toilette, nach draußen, ins Bistro oder Foyer) – das kann schon Wunder wirken und dich gelassener machen.

Also mach dir immer wieder bewusst, wo sich gerade deine Aufmerksamkeit befindet.

Probiere es einfach mal aus! Ich wünsche dir viel Spaß dabei und gutes Gelingen. Gerne kannst du mir deine Erfahrungen berichten.

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Herzlichst

Erika

PS: Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, wie du dein geniales Potenzial auf die Straße bringen kannst, dann melde dich heute noch zu einem kostenlosen Informationsgespräch über meine E-Mail Adresse info@erika-balogh.de an.

 

 

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